Deutschland? Deutschland!

Ankommen "zu Hause"

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Himmel. Zum ersten Mal, seit ich diese Wohnung habe, wohne ich auch wirklich darin. Naja, mehr oder weniger. Denn wenn ich von solch einer Fülle an Touren, Gruppen, Menschen und Erlebnissen komme, braucht es einige Zeit, um nicht mehr intensiv in Bewegung zu sein. In den ersten Tagen pendle ich ständig zwischen Potsdam, Berlin und meinem neuen zu Hause hin und her. Ich habe einfach nur Freude daran, in die Fülle des Warenangebots einzutauchen, den Sommer zu genießen, jeden See einzeln zu begrüssen und mich im Trubel der Menschen zu verlieren.... 

 

Es macht riesigen Spass durch die Bioläden zu stöbern, alle Lieblingsbücherläden mit Besuchen zu beglücken (und nie, nie, niemals ohne irgend etwas zu verlassen) und Freunde zu besuchen. Ich genieße Deutschland, in vollen Zügen, in diesem Monat. Und vor allem genieße ich, das ich zwar nicht weit von den Epizentren weg bin, aber trotzdem in vollkommener Stille im Wald wohne. Weit weg vom irrwitzigen Getriebe der Städte. Mal schaffe ich einen halben Tag in den Metropolen, mal weniger. Mal gehe ich mit Kopfschmerzen, mal kann ich diesen Energieüberfluss um mich herum ganz gut abpuffern. Städte sind nach der ganzen Natur, Stille und Einsamkeit für mich purer Kulturschock. Wie man hier überleben kann, bleibt mir, wie immer, schleierhaft. Wie man überhaupt hier leben wollen möchte, noch mehr....

 

Dazwischen werkle ich in meiner Wohnung herum, die langsam mehr und mehr Form annimmt. Sogar eine funktionierende Küche nenne ich jetzt mein Eigen.... Yippih! Ich kann jetzt endlich wieder kochen.... Was für ein Genuß! Auch wenn es ganz lustig ist, ab und an mal zum ZEGG zu fahren und dort mitzumampfen. Schlemmerei ist es nicht wirklich, dafür ist das Essen zu rustikal und einfach, finde ich.... Aber satt wird man allemal und außerdem lässt es sich dort herrlich Engerie tanken, Leute treffen oder einfach nur in diese andere Welt eintauchen. 

 

Ja, und dann war dieser Monat eigentlich auch für ein Tantra-Seminar reserviert. Endlich wieder anknüpfen an das, was ich so viele Jahre gemacht habe. Endlich wieder hallo sagen zu meinem Körper und meiner Sexualität... Es lief etwas anders, aber dazu mehr an dieser Stelle...

 

Was mir auf jeden Fall gelingt, ist die Weichen zu stellen für ein harmonischeres Nebeneinander meiner Leben. Dem der Abenteurerin, die sich neugierig forschend in dieser Welt bewegt und sich überall verbunden und zu Hause fühlt und der Frau mit einem heimeligen Nest und einem funktionierenden sozialen Netzwerk um sich herum. Dem Leben derjenigen, die immer die Fäden in der Hand hält und andere führt und dem Leben, in dem ich alle Fäden ziehen lasse und mich wirklich nur, nur, nur um mich kümmere und darum, das es mir so richtig gut geht....

 

Ich kann nur sagen.... es macht einen Heidenspass ;-))))

 

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