Anders reisen - ganz anders

Die Kraft des Außen für Reise nach Innen

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Es wird klarer in mir. Die Ideen, die schon eine Weile in mir wachsen, haben mit diesen letzten Erlebnissen in Griechenland eine neue Fassbarkeit bekommen. Und gleichzeitig reift in mir das Selbstbewußtsein heran, mich auch daran zu wagen, etwas Neues in die Welt zu bringen und daran zu glauben, das es funktioniert und auf Wiederhall trifft.

 

Reisen ist eine wundervolle Art diese Welt zu erfahren. Nur - die Reisen, die wir im Moment machen, gehen allesamt in die Erfahrung der äußeren Welt. In die Erforschung fremder Kulturen, oft einzig und allein mit dem Verstand. In das Versenken in die Geheimnisse der Geschichte. Oder in das geistige Sezieren von Landschaftsformen.

 

Doch die Reisen, die mich leuchten lassen, sind ganz anders. Sie finden in mir statt. Sie werden ausgelöst durch das, was mich umgibt. Durch die Energien, die mich erreichen, umfließen, berühren. Länder und Menschen haben ihre ganz eigenen Schwingungen, die mich auf vollkommen verschiedene Arten berühren.

 

In Griechenland trifft mich das unendlich klare, fast harte Licht tief in meiner Seele. Hier ist Verstecken vor mir selbst absolut unmöglich. Auf Island komme ich mit den Urkräften der Erde und damit meinen eigenen in tiefste Verbindung. Schottland lässt mich live in eine Vergangenheit anderer Leben zurückreisen, mit Erinnerungen, die so plastisch sind, das ich sie mit Händen greifen kann. 

Grönland schenkt mir Vergangenheit und Zukunft mit einer Erde, die keine Kriege kennt oder in sich gespeichert hat. Das zu fühlen, verändert alles. Mehr als es jede schöne Theorie könnte.

 

Jedes Land birgt Schätze, um mich zurück zu mir selbst zu führen. Um mich wieder ganz zu machen. Die Puzzlestücke aufzuheben, die sich in mir und auf der Erde verstreut haben. 

 

Und genau das ist es, was ich mit dem Reisen weitergeben möchte. Das unglaubliche Geschenk, zu sich selbst zurückzufinden. Aus einer Welt, die orientierungslos torkelt wie ein Betrunkener. 

 

Wir brauchen diese innere Klarheit. Wir müssen wissen, woher wir kommen und wo wir leben. Wir müssen fühlen und still werden, um zu lauschen, was die Natur uns erzählt - in jedem Augenblick. Wir brauchen die Zeit, das auch zu tun. Und die einzige Zeit, die sich die Menschen, die ich kenne, im Moment wirklich noch nehmen - jedenfalls oberflächlich - ist der Urlaub. 

 

Ich spüre, das dort mein Weg entlang geht. Dort möchte ich hin. Und dort verbindet sich auch alles miteinander, was ich auf meinem Weg mitgenommen haben. Was mir in die Wiege gelegt wurde und was ich selbst hineingelegt habe in dieses Leben. 

 

Es wird eine eigene Art des Reisens sein, zu dem ich Menschen einlade. Es ist ein Innehalten, Atemholen und Neu Wahrnehmen. So tief, das es unmöglich wird, danach wieder zum Normalprogramm Wahnsinn zurück zu kehren. So tief, das es die Essenz der Seele wieder zum Vorschein bringt. So tief, das es leuchten lässt. 

 

Die Länder sind schon aufgereiht in meinem Herzen. Es sind die, die mich immer angezogen haben. Der Weg wird immer deutlicher. Das Wie taucht aus dem Nebel aus. Und ich spüre, wie sich in mir etwas ganz tief entspannt. Weil ich eine Brücke baue, wo der Fluss der Unmöglichkeiten unüberwindbar schien.

 

So, wie überall in meinem Leben. Wirklich überall....

 

 

 

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