Atlantis zeigt sich weiter

 Heiliger Gesang & Bewegte Steine

Foto: Heike Würpel

Ich bin eigentlich auf dem Weg zur größten Schiffssetzung von Gotland. Einem Steinkreis in Form eines Schiffes. Und ich spüre schon ein Stück vor diesem Bereich, dass in dem Wald Magie herrscht. Dass dort ganz viel Kraft ist. Aber am Steinkreis angekommen, ist dort nichts fühlbar. Gar nichts. Nur jede Menge Ameisen und Mücken.

 

Aber gegenüber gibt es einen Platz, der mich anzieht. Es ist meines Wissens nach der einzige Dolmen von Gotland. Viel älter als der Steinkreis, den die Wissenschaflter auf die Bronzezeit datieren. Der Dolmen soll aus der Steinzeit kommen. Wie auch später bei den Bildsteinen habe ich das Gefühl, dass die Schiffssetzung wie eine Kopie eines Kraftortes ist. Das eigentliche Zentrum war der Dolmen. Alles andere ist "nachgemacht". Mit ähnlichen Symbolen und Handlungen verbunden, vielleicht, aber ohne Kraft, ohne echtes Wissen und Bewußtsein. Als würden Kinder ihre Eltern kopieren, so fühlt es sich für mich an. 

 

Am Dolmen spüre ich Energie, in einer total fokussierten Kraft. Energie, die noch frei fließen könnte. Auch das war spürbar. Aber etwas behinderte sie. Ich begann mich zu öffnen. legte meine Hände auf einen der Steine und fühle, was geschieht. Die Tränen fliessen ganz leicht und als ich das Gefühl habe, jetzt würden gleich Bilder kommen, tauchen ganze Mückenschwärme auf. Innerhalb von wenigen Augenblicken bin ich komplett zerstochen und muss die Steine verlassen. Vom Gefühl her bin ich einer Verteidigerarmee begegnet. Eine Armee der Kraft, die die Energie blockiert. 

 

......

 

Wenige Tage später bin ich wieder dort. Diesmal bin ich sehr viel mehr in meiner Kraft als bei der ersten Begegnung. Wieder ist die Schiffssetzung bedeutungslos für mich. Wieder ist es nur der Dolmen, an dem ich Energie fühlen kann. Viel stärker als beim letzten Mal. Und diesmal kann ich mich auf viel tiefer öffnen. Ich stehe an einer Seite des Kreises und um mich herum tauchen Wesen auf. Atlantiden. Wieder Atlantiden, so wie auch auf Jersey. Ich bin ein Teil ihres Kreises. Und wir singen. Wir singen die Steine an ihre Plätze. Unser Gesang lässt die schweren Steine schweben und setzt sie sacht an den richtigen Ort. Es ist ganz leicht, es geht ganz einfach. Pure Offenbarung. Ein Gefühl von tiefer Wahrheit stieg in mir auf und die Tränen fliessen und fliessen. Ich fühle, dass ich Geschichte erlebe.

 

Keine Mythen, keine Rätsel, keine Sagen. Das hier ist an diesem Platz wirklich geschehen. Wie Menschen von Atlantis ausgerechnet nach Gotland gekommen waren, ich weiß es nicht. Ich weiß nur, was ich gefühlt und gesehen habe. Und ich weiß, dass ich mich durch dieses Erlebnis gestärkt fühle. Weil eine Ahnung zur Gewissheit geworden ist. weil Erzählungen aus Büchern für mich real wurden. Weil mein Gefühl für die Kraft von Musik damit wahr geworden ist. Und weil ich wie einen Beweis vor Augen habe, dass alles Schwingung und Energie ist, das nichts unmöglich ist, so unmöglich es auch mit "normalem Verstand" scheinen mag. 

......

 

Wenige Wochen später stehe ich wieder vor dem uralten Steinkreis. Und wieder spüre ich seine Kraft. Sie erfasst mich wie ein Kribbeln, ein Schauer, eine tiefe Gewissheit. Bisher stand ich an diesem Platz immer an der Seite. Ich war Teil des Kreises, aber ein Anderer leitete die Geschehnisse. Diesmal zog es mich unwiderstehlich an den Platz des Leiters. An den Platz des "Hohenpriesters". In mir war Widerstand. Ein Gefühl von "Nicht würdig sein" tauchte in mir auf. Ließ meine Schritte zögern. Aber der Sog war stärker und dann kam auch die Gewissheit. Ja, ich kann das. Ich kann führen. Ich kann leiten. Es ist Zeit, meinen Platz einzunehmen. Tränen, Tränen, Tränen. Klarheit und wieder Tränen. Es schüttelt mich und tief in mir erkenne ich, wer ich bin und was ich wirklich kann. 

 

Ich fühle, warum ich wirklich hier bin. An diesem Platz. Auf dieser Erde. Ich bin eine Führerin. Es ist nicht einfach, diese Worte auszusprechen oder zu denken. Die deutsche Geschichte hat es mit dem Führen nicht so einfach. Aber es ist der richtige Begriff. Es ist mein Gefühl. Und da ist kein Zweifel, dass es auch eine andere Art des Führens gibt. Weit weg von Wahnsinn & Diktatur. Mein Weg ist die Liebe. Und er wird es immer sein. Egal, was ich tue.

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