Das Geheimnis des Sonnenrades

 

Entdeckungen im Fornsalen Museum von Visby

Den ersten dieser außergewöhnlichen Steine finde ich an der Außenmauer der Kirche von Bro. Er ist ein Teil des Mauerwerkes. Es waren wohl keine anderen Steine zur Hand gewesen, als die Kirche gebaut wurde. Ich berühre diesen Stein wie im Trance und da ist ein Gefühl von tiefem Wiedererkennen. Ich kenne die Symbole, sie sind mir ganz vertraut.

Noch viel tiefer ist dieses Gefühl im Museum von Fornsalen, in Visby. Ein Raum, ein ganzer großer Raum steht dort voller Bildsteine. Der größte dieser Steine, der jemals gefunden wurde, mißt über 5 Meter. Sie sollen Grabsteine gewesen sein und es gibt sie nur auf dieser Insel, mitten in der Ostsee.  

 

Ich bin tränenüberströmt in diesem Raum und drei Steine ziehen mich an. Nur drei von den Vielen. Alle anderen, vor allem die Neueren, erscheinen mir wie billige Kopien. Wie nachgemachte Muster einer vollendeten Version aus Bildern und Symbolen. Ich habe das Gefühl, dass nur auf diesen drei Steinen die Erschaffer wirklich wußten, welche Bedeutung die Zeichen haben.

Für mich sind auf dem Stein die Symbole der Harmonie zwischen weiblicher und männlicher Kraft zu sehen. Und ein Sonnenrad. Ein wunderschönes, kraftvolles Sonnenrad. Ich kann mich kaum von diesem Stein trennen. Am liebsten würde ich stundenlang im Raum bleiben. Nichts anderes ist so wichtig und kraftvoll wieder dieser Platz.

 

Wie mir ein Historiker bei einem zweiten Besuch erklärt, sind auf "meinem" Stein die Symbole von vollkommen verschiedenen Kulturen zusammen gekommen. Zeichen aus China, das ägyptische Totenschiff. das Sonnenrad aus dem Zweistromland... die ganze Welt hat sich hier versammelt. In Harmonie und Eintracht. Das ist für mich das Symbol und ich komme gern wieder, um tiefer einzutauchen, in die Botschaft dieser Steine.

.......

Das Museum Fornsalen ist wie ein alter Freund. Die Bildsteine warten auf mich. Und wieder ist es das Symbol des Sonnenrades, dass mich ganz in seinen Bann zieht. Diesmal habe ich einen kleinen Stuhl dabei und setze mich vor den Stein. Schaue und fühle. Um mich herum laufen Menschen, ich beachte sie nicht. Ich bin ganz konzentriert auf das Zeichen. Versinke darin mit den Augen. Und beginne eine körperliche Reaktion zu fühlen. An meinem Kehlkopfchakra. An meiner Schilddrüse. Es ist das Chakra, was bei mir im Augenblick Unterstützung braucht. Kraft, Bewegung, Energie. Genau dorthin strömt die Energie aus dem Sonnenrad. Das Rad setzt mein Chakra in Bewegung. Es lässt es drehen. Schneller, schneller, kraftvoller. 

 

Ich bin vollkommen verblüfft und gleichzeitig fühle ich Vertrautes. Wissen. Ja, das kenne ich. Natürlich. Dazu ist das Sonnenrad da. Es aktiviert die Chakren. Es gibt denen einen Schub, die nicht in ihrer ganzen Kraft und Fülle drehen. Es aktiviert dort Energie, wo sie in diesem Augenblick gebraucht wird, damit alles inneren Kanäle offen sind. Damit in mir alles pulsieren und fließen kann. So, wie es jetzt beginnt, in diesen Momenten. Es ist wunderschön, das zu spüren. Es ist wunderschön, meinem eigenen Fluß zu lauschen. Dem Pulsieren. Den Leuchten. 

 

In den nächsten Tagen reicht es, nur an das Sonnenrad zu denken oder es kurz von Ferne zu sehen. Sofort fühle ich meine Schilddrüse. Sofort ist die ganze Kraft und Erinnerung da. Was für ein Geschenk!

Fotos: Heike Würpel

Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de
Foto: Heike Würpel
Foto: Marco Schlüter / pixelio.de
Foto: Peter / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Foto: Heike Würpel
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: Herbert Raschke / pixelio.de
Foto: Heike Würpel
Foto: Rolf Handke / pixelio.de
Foto: Susanne Richter / pixelio.de
Foto: roja48 / pixelio.de
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Foto: Rudis-Fotoseite.de / pixelio.de
Foto: Peter A / pixelio.de
Foto: Carolin Daum / pixelio.de
Foto: Thomas Wiesendahl / pixelio.de
Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de
Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Foto: Gabi Schoenemann / pixelio.de
Foto: H.D. Volz - pixelio.de
Foto: hum / pixelio.de
Foto: Maren Beßler - pixelio.de
Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de
Foto: Alexander Altmann / pixelio.de
Foto: Heike Würpel
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de