Aufbruch in ein neues Leben

 Rückblick zur Wintersonnenwende

Schreiben als Berufung

Meine Entscheidung des letzten Jahres hat mir die Kraft und den Mut gegeben, meine Stimme endlich wirklich zu erheben. Sie hat mir den Mut gegeben, zu schreiben. Diese Webseite ist in den ersten Monaten dieses Jahres entstanden. Und in sie hinein ist all mein Fühlen, all mein Wissen, all meine Liebe und all mein Sehen einer anderen Zukunft hineingeflossen.

 

Zum ersten Mal hatte ich keine Angst mehr, mich so zu Zeigen. Ohne jedes Verstecken. Ohne jede Zurückhaltung. Zum ersten Mal wollte ich wirklich spiegeln und festhalten, wie ich diese Welt wahrnehme. Zum ersten Mal bin ich nicht mehr zurückgezuckt, weil irgend jemand das nicht hören möchte oder es falsch verstehen könnte. Zum ersten Mal war es mir wichtiger, ich selbst zu sein, als alles Andere. Zum ersten Mal habe ich wirklich fühlen können, was für eine ungeheure Kraft und Liebe in mir Schlummern. Wieviel Energie ich wirklich habe.

 

Und ich habe zum ersten Mal wirklich bewußt erlebt und gesehen, das mich alles in meinem Leben zu diesem Punkt geführt hat. Ich habe mich daran erinnert, wie ich schon als Kind geschrieben habe. Bevor ich schreiben konnte, habe ich schon ganze Bücher mit phantasievollen Zeichen gefüllt. Der Drang mich auszudrücken, was so stark, das er nicht auf so eine Kleinigkeit, wie die Schule warten wollte. Mein erstes Tagebuch habe ich mit ungefähr 13 Jahren begonnen, glaube ich. Meine ersten Gedichte entstanden, als ich 14 Jahre alt war. Schreiben ist einer der großen roten Fäden meines Lebens.

 

Der andere ist das Lesen. Meine wirklichen Spielkameraden waren meine Phantasie und meine Bücher. Ich habe tagelang, nächtelang mit Lesen verbracht. Nichts konnte mich davon abhalten, ein spannendes Buch bis auf den letzten Buchstaben einzusaugen. Gar nichts. Ich bin in diese Welt eingtaucht, ich war mittendrin. Und ich habe Bücher immer und immer wieder gelesen, wenn sie mich inspiriert haben. Zehnmal, zwanzigmal. Jedesmal habe ich etwa anderes entdeckt. Jedesmal gab es etwas Neues zu lernen. Das ist heute noch so. Und mit jedem Buch hat sich meine eigene Fähigkeit und Gewandheit, mit Sprache zu spielen und mit Worten alles auszudrücken, was ich in mir fühle ein Stück weiterentwickelt. Mit jedem Buch ist eine neue Facette der Welt vor mir aufgetaucht. Mit jedem Buch konnte ich die Menschen ein Stück mehr verstehen. 

 

Alles das war meine wirkliche "Ausbildung". Ich bin mit dem klaren Wunsch und der selbst gestellten Aufgabe auf diese Welt gekommen, um zu schreiben, mich mitzuteilen, mein Wissen, mein Fühlen und mein Verstehen zu teilen. Und in diesem Jahr, bin ich endlich soweit, es auch wirklich zu tun. Sichtbar. Offen. Und ganz ich selbst.

Wohnungs-Frei

In diesem Winter, 2012/2013 ist zum ersten Mal der Gedanke aufgetaucht, meine Wohnung loszulassen. Weil sie ihren Dienst getan hat. Sie hat mir alles geschenkt, was ich brauchte. Sicherheit, Geborgenheit. Ein Nest, um meine Wunden zu lecken, zu heilen und als ich selbst wieder geboren zu werden. Zum ersten Mal war das Gefühl da, das ich den Schutz um mich herum nicht mehr brauche. Das ich gar nichts Äußeres mehr brauche. Weil ich diejenige bin, die die Räume füllt. Egal, wo ich bin. Und weil mein zu Hause die ganze Welt ist, nicht nur ein Ort.

 

Zuerst war es nur ein Gedanke, ein Impuls. Aber ich bin ihm gefolgt, vorsichtig. Ich habe in meinen Leben schon öfter Wohnungen aufgelöst und bin ins Unbekannte aufgebrochen. Diesmal wollte ich diesen ganzen Prozess bewußt erleben. Um ganz sicher zu sein, das ich nicht vor irgend etwas fliehe. Das ich es wirklich kann, ohne das mir etwas fehlt. Das ich mich wirklich rundum wohlfühle damit. Und, um sicher zu sein, das mein Weg wirklich dorthin führt. Nicht aus der Laune eines Augenblicks, sondern weil auch hier ein ganzer roter Faden hinführt. 

 

Ich bin seit Mitte April bis Anfang November in dieser Welt unterwegs gewesen. In Europa. Ohne Unterbrechung. Ich hatte alles dabei, was ich in dieser Zeit gebraucht habe. Kleider, Schuhe, Arbeitsunterlagen, den Laptop und vor allem - mich. Mein ganzes Brauchen hat in einen Koffer und einen Rucksack gepasst. Nach viel Aussortieren ;-) Die Wohnung war untervermietet, an eine gute Freundin. Es gab keinen Ankerplatz, keinen vertrauten Ausruhplatz, keinen Hafen. Nur den, den ich mir unterwegs selbst geschaffen habe. Aus mir heraus und aus dem, was ich dort zur Verfügung hatte. 

 

Es war ein Experiment. Ein ganz bewußtes Experiment. Und innerhalb dieses Jahres ist meine Entscheidung hin und her gewandert. Meistens ging sie klar zum Ja und zwischendurch war ein genauso klares Nein spürbar. Selbst als ich Ende Oktober in Berlin gelandet bin, war ich noch nicht sicher, was wirklich stimmt. Nicht, weil es mir nicht gut gegangen wäre in diesem langen Sommer. Im Gegenteil. Aber irgendwo herrschte noch ein wenig Unsicherheit.

 

Es brauchte erst mein Wieder "nach Hause" kommen, um innerhalb weniger Tage die Entscheidung treffen zu können. Dieses "zu Hause" ist nicht mehr mein wirkliches zu Hause. Es ist eine wunderschöne, vertraute und alte Hülle. Eine Hülle, die nicht mehr zu mir passt. Eine Hülle, die ich gehen lassen möchte. In den Tagen nach der Mietkündigung ist diese Gewissheit stärker geworden. Immer stärker. Selbst die Wintersonnenwende, mein wichtigstes und wirkliches Jahreswechseldatum möchte ich nicht mehr hier feiern. Weil der Bodensee jetzt die Vergangenheit verkörpert. 

Reiseleitung, Körperbewußtsein und Erdheilung

Ich bin in die Welt eingetaucht. Ganz und gar. Ich habe meine Grenzen getestet. Was kann ich? Welche Form braucht es für ein Leben ohne Wohnung? Wieviel Rückzugsraum möchte ich unterwegs? Wieviel Welt kann ich mir zumuten? Wie oft brauche ich eine Pause von all den Eindrücken? 

 

Was mich getragen hat, war die Gewißheit ganz und gar auf meinem Weg zu sein. Denn den Drang zu Reisen, den habe ich genauso mit in diese Welt gebracht wie das Schreiben. Ich habe schon als Kind lange Listen geschrieben, in denen alle Länder verzeichnet waren, die ich besuchen wollte. Samt der Zeit, die ich dort verbringen will. Ganze Tage habe ich damit verbracht. Jetzt schreibe ich diese Listen wieder. Aber jetzt sind sie Realität. Jetzt gibt es keine Mauer mehr und keine DDR. Jetzt gibt es nichts mehr, das mich daran hindern könnte, dorthin zu gehen, wohin mein Herz mich ruft.

 

Und die Reiseleitung ist das Mittel, um hier und jetzt, alle miteinander zu verbinden. Mein Sein und die Möglichkeit, es in dieser Welt zu sein. In einer Welt, in der Geld unabdingbar ist, um ein trockenes, warmes Dach über dem Kopf zu haben und etwas im Magen. In einer Welt, die das Schenken fast vergessen hat.

 

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Ich kann auf diesem Weg meine Liebe zur Erde leben. In mir lebt der tiefe Wunsch, diese Erde dabei zu unterstützen, von den Menschenwunden zu heilen und sich wieder an sich selbst und ihre eigene Kraft und Liebe zu erinnern.

 

Ich lebe damit meine Vision. Vor Jahren schon habe ich gesehen, das jeder Ort, der wieder als er selbst wahrgenommen wird, zu strahlen beginnt. An jedem dieser Orte, die frei werden von allen falschen Hüllen und Erinnerungen, kann die Energie frei fließen. Und daraus entsteht - ganz sichtbar und fühlbar - eine Lichtsäule. Sie reicht vom Mittelpunkt der Erde - hinein in den Himmel.

 

In mir und durch mich verknüpfen sich diese Orte miteinander. Weil ich sie sehen kann und fühlen. Weil sie in mir verbunden werden. So, wie ich die Welt und dir Orte wahrnehme, ensteht eine neue Realität. Eine Verbindung im Außen. Jeder meiner Schritte macht die Welt wieder zu einem Ganzen und sie verwebt alles diese Lichtsäulen miteinander zu einem großen Teppich aus Sternen. So, wie diese Erde immer gemeint war. Als ein Land des Lichts. Als ein lebendiges Sternenbild, das jeden Energiepunkt dieses Planeten strahlen lässt und funkeln. Als ein wunderbares ganzes Wesen. Mit all seinen Facetten und Farben.

 

Ich tue dabei nichts weiter, als da zu sein und zu fühlen. Alles, was da ist, kann durch mich hindurchfließen. Ich lasse es geschehen und irgendwann sehe ich den Diamanten, den wirklichen Kern, die Seele dieses Ortes. Ich kann ihn spüren und sehen. Deutlich und klar. Und wo immer ich diesen Kern wahrnehme, wird er zur neuen/alten Realität. Das Vergessen der Menschen hat die Kraftplätze und Sterne dieser Erde verwandelt. Es hat sie zu dem gemacht, was jeder in ihnen sehen wollte. Verzerrt, kleingeschrumpft, in den Dienst bestimmter Götter gestellt. Das Vergessen hat die Orte voneinander getrennt. Und es reicht ein Wesen - um dieses Vergessen zu beenden. In diesem Fall - mich. Ich bin ein Kanal und damit schenke ich der Welt sich selbst zurück. 

 

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In mir lebt auch der Wunsch, meine Liebe zu den Menschen zu leben. Der Wunsch Menschen wirklich kennenzulernen, mit ihnen in Kontakt zu sein. Ich möchte von ihnen lernen und durch mein pures Sein in ihnen neue Türen zu öffnen. Ich bin neugierig auf sie. Ich bin neugierig auf all das, was sie verkörpern. Auf ihre Erfahrungen, ihren Glauben, ihre Überzeugungen. Bei jeder Begegnung, mit jeder Gruppe lerne ich etwas Neues. Über mich und über sie. Ich entdecke ihre Schönheit, ihre Kraft und ihr Licht. Und ich sage es ihnen. Ich spiegle ihnen, wer sie tief im Inneren wirklich sind. Es ist nichts Anderes, als bei der Erde. Ich bin einfach nur da. Ein Kanal. Ich fühle sie. Ich liebe das, was ich fühle und schenke ihnen damit den Raum, ganz sie selbst zu sein. Und den Raum, in etwas Größeres hineinzuwachsen. Größer, als sie sich selbst erträumt haben. Größer, als sie selbst zu glauben gewagt hätten. Weil ich sehe, das sie größer sind. Viel größer. 

 

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Und - in mir lebt auch der Wunsch, mich selbst zu lieben. So wie ich heute bin. Aber auch - mich an die zu erinnern, die ich wirklich bin. Ich habe am Beginn dieses Jahres zum ersten Mal erlebt, das in mir ein ganz anderer Körper schlummert, als den, den ich im Spiegel sehen kann. Ich habe gefühlt, wie mein Körper wirklich gemeint ist. Welche Form meine "Blaupause" tatsächlich hat. Und ich habe gespürt, das es möglich ist, auch auf dieser Ebene ganz und gar ich selbst zu werden. Alles abzulegen, was nicht Ich bin. Alles, was im Laufe eines Lebens auf der körperlichen Ebene geschehen ist, wieder zu heilen. Mich zu heilen. Die Reiseleitung hilft mir dabei. Weil ich mich bewege. Weil ich laufe. Weil ich in der Natur bin, an der frischen Luft. Tag für Tag. Ich kann zuschauen, wie mein Körper aufwacht. Wie alles in mir sich streckt und reckt. Mit jeder Reiseleitung werde ich fitter. Es ist wunderbar. Und auch wenn der Weg alles andere als geradlinig verläuft, ich weiß, dort geht es entlang.....

 

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Es ist nicht nur die Reiseleitung, die mir diese Geschenke macht. Alles ist miteinander verwoben. Ich trenne nicht meine Arbeit von einem Privatleben. Für mich ist alles Eins. Wo ich bin, geschieht alles zugleich. Wie sollte ich mich auseinanderdividieren und wozu? 

 

Was sich jetzt ändert, ist die Konsequenz, mit der ich das Reisen zu meinem Lebensmittelpunkt mache. Mit dem Lösen von einer festen Wohnung und dem damit verbundenen finanziellen Fesseln, kann ich endlich frei fliegen. Ich kann dort sein, wo ich in diesem Augenblick wirklich richtig bin. Ich kann mit dem Leben fließen, wie ein Fluß und meine Flügel ausbreiten, um jeden Ort dieser Welt zu erreichen, der mich ruft. Ich muss nicht überlegen, ob es möglich ist, weil im Hintergrund eine Infrastruktur gefüttert werden will. Nein, ich kann in jeder Form genau dort zu Hause sein, wo ich gerade bin. Damit hat der Himmel in mir keine Grenze mehr.

Beziehung und Freundschaften

Es scheint paradox zu sein. Obwohl wir uns so selten sehen und es kaum Gelegenheit zum Telefonieren gibt, war ich nie tiefer mit den Menschen meines Herzens verbunden, als jetzt. Ich habe mich niemals weiter geöffnet und sie klarer gesehen, als jetzt. Und ich habe niemals tiefer geliebt. Die Verbindung zu meinen Freunden ist in diesem ganzen Jahr niemals abgebrochen. Sie ist wie ein stetiger Strom. Und wenn wir uns begegnen, auch wenn es nur wenige Stunden sind, dann existiert da eine Intensität in der Begegnung, die für viele Leben reichen könnte. So ist es für mich.

 

Das es für sie oft anders ist, kann ich auch fühlen. Aber ich weiß jetzt auch, das es nicht in meiner Verantwortung liegt, das zu ändern. Ich muss nichts tun, mich nicht anpassen, mich nicht verbiegen, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Es liegt in ihren Händen, wie sie unsere Verbindung erleben. Und diese Erkenntnis ist für mich eine unglaubliche Erleichterung. Sie gibt mir die Freiheit, ganz ich selbst zu sein. Weil ich weiss, das ich liebe. Ich bin mir meiner Gefühle vollkommen sicher. Und für mich ist jede Begegnung so, als hätte es nie eine Trennung gegeben. Es fühlt sich wie ein ganz natürlicher stetiger Fluß an. 

 

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So ist es für mich auch mit meinem Anam Cara. Mit dem Mann, den ich liebe. Es gibt keine äußere gelebte Beziehung zwischen uns. Es gibt nichts, was in dieser Welt diesen Begriff überhaupt rechtfertigen könnte. Aber ich lebe nicht in dieser Welt. Ich lebe in der Welt der Liebe. Und diese Welt kennt keine Trennung. Sie bezieht sich nicht auf die Ängste eines Lebens. Sie bezieht sich nicht auf die Zweifel in den Gedanken eines Anderen. Sie orientiert sich nicht daran, wie und wohin der Andere geht oder mit wem. Weil sie weiß, das jeder Schritt des Anderen wichtig und notwendig ist, um ganz zu werden. Sie sieht das große Ganze, nicht den Moment. Auch wenn der Moment ein ganzes Leben sein könnte.

 

Die Liebe liebt einfach. Weil sie sieht und fühlt und weiß, wer der Andere wirklich ist. Weil sie den Diamanten spüren kann. Weil das ihre Wirklichkeit ist. Nicht das, was den Diamanten verdeckt. Nicht all die Schichten, die sich darüber angesammelt haben. Ich liebe dein wirkliches Sein, Anam Cara. Und diese Liebe ist unverrückbar. Sie gehört zu mir, ich bin diese Liebe und deshalb kann sie niemals gehen. 

 

Ich spüre die vielen Leben, die wir zusammen verbracht haben. Ich fühle unser Versprechen, uns gegenseitig darin zu unterstützen, in unserer ganzen Größe zu erwachen. Unser ganzes Potential zu leben, unsere ganze Leuchtkraft erstrahlen zu lassen. Und damit vollkommen das zu verwirklichen, wofür wir Beide auf diese Welt gekommen sind. Für eine Welt der Liebe und des Lichts. Und ich halte mein Versprechen, genauso, wie du es tust. 

 

Diese Beziehung erfüllt mich. Sie ist etwas, mit dem ich auch in diesem Jahr immer wieder gekämpft habe. Weil sie nicht die Form hat, die allgemein anerkannt ist. Weil ich keinen äußeren "Beweis" für das erlebe, was in meinem Inneren so deutlich ist. Mitten in diesem Kampf, in diesem Prozess von Loslassen und dadurch tiefer und tiefer Lieben, bin ich auf das Vertrauen in meine Wahrheit gestoßen. Immer wieder. Immer deutlicher. In dieses Vertrauen lasse ich mich ganz fallen. Ich glaube mir. 

Wie geht es weiter - ein Blick in die Zukunft

Die Zeit des puren Reisens wird ein Abschnitt in meinem Leben sein. Das ist in den letzten Wochen sehr deutlich geworden. Ich glaube, das dieser Abschnitt circa zehn Jahre ausfüllen wird. In dieser Zeit werde ich die ganze Welt erfühlen. Jeden Kontinent, jede Region, jedes Land, in die mein Herz und meine Seele mich ruft. Im Augenblick umfasst das bis auf die Antarktis jedes Gebiet der Erde. Ich habe schon aufgeschrieben, wann ich wo sein möchte und werde. So, wie ich es als Kind gemacht habe. Es macht Riesenspass.

 

Es ist kein fester Rahmen, es ist eine Momentaufnahme. Sie wandelt sich mit jedem Wandel in mir. Der Rahmen, das Ganze, das bleibt. Was sich ändert, ist die Reihenfolge, die Gewichtung der Länder. Die Zeiträume, wie lange ich wo sein werde. Es ist ein wunderbarer Prozess, mir selbst dabei zuzuschauen, wie die Monate klarer und klarer werden. Wie die Richtung ihre Form annimmt. 

 

In diesen zehn Jahren entstehen viele Netzwerke. Das Netz aus Sternen und Licht um die Erde und auch ein Netz aus den Verbindungen zu Menschen und Kulturen überall auf der Welt. Ich werde überall schreiben. Ich kann jetzt überall schreiben.

 

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Was dann kommt, kann ich ahnen und fühlen. Ich glaube, das mein Leben dann eine neue Form annimmt. Zusammen mit den Menschen, die mir nahe sind, wird diese neue Form entstehen. Gelebte Gemeinschaft ist das Wort, das dem am Nächsten kommt. Wie auch immer, wo auch immer. Eine Gemeinschaft, in der die Menschen, die zusammenkommen, in ihrer ganzen inneren Kraft und Ganzheit stehen. Menschen, die sich ihrer selbst bewußt sind. Menschen, die die Schichten ihrer Angst und des Brauchens durchlebt haben und ihr Inneres ohne Einschränkung leben. Eine Gemeinschaft, in der jeder ein Geschenk ist und die damit auch für diese Welt ein Geschenk sein kann. Ein Leuchtturm. Ein Ort, in dem die ganze Weisheit unserer Leben zusammenfließt und in die Welt hinein strahlen kann. 

 

Diese Vision hatte ich schon vor Jahren. Aber ich wußte nie, wann der Zeitpunkt gekommen sein könnte. Jetzt schält er sich langsam heraus und ich bin gespannt, diesem neuen Lebensabschnitt beim geboren werden zuzuschauen. So, wie ich mir selbst zuschaue....

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