Plastic Planet

 Ein Film von Werner Boote

 

Der Titel ist alles andere als untertrieben. Wir leben in einer Welt der Plastik. Es ist unmöglich, Nahrung einzukaufen, ohne mit dem Stoff in Berührung zu kommen. Es ist fast unmöglich, etwas zu trinken zu bekommen, ohne, dass es aus Plastikleitungen fließt oder in Plastikflaschen daherkommt. Die in den 100 Jahren seit seiner Entdeckung hergestellte Menge an Plastik reicht, um unsere Erde 6x in Plastiktüten einzupacken. 60 Millionen Tonnen werden jährlich hergestellt und die Folgen sind mittlerweile mehr als deutlich. Wußtest du beispielsweise, dass es mittlerweile 6x mehr Plastik als Plankton im Wasser gibt? Oder dass wir alle Plastik in unserem Blut haben? Und dass damit beispielsweise unsere Zeugungsfähgigkeit radikal sinkt?

 

Werner Boote geht der Spur der Plaste auf den Grund. Und er kratzt bei den Folgen nur an der Oberfläche. Doch was er recherchiert hat, wirkt. Jetzt ist es an jedem von uns, selbst zu wirken und zu hinterfragen, was in unserem Einkaufswagen, in unserem Magen und in unseren Meeren landet. 

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 Yann Arthus-Bertrand

Wenn du bisher noch nicht wußtest auf welchem wundervollen Planeten du lebst, dann ist das der Film, um die Liebe zur Erde neu zu entdecken. Dem in die Augen zu schauen, was wir als Menschen im Augenblick im Augenblick für eine Rolle auf diese Planeten spielen. Und den eigenen Anteil daran zu fühlen, zu überdenken und zu verändern..... Dazu kommt eine Musik, die mitten in die Seele reicht. Eine echte Sinfonie der Erde!

Water makes money

 Hermann Lorenz, Leslie Franke

 

Der Film ist äußerst aktuell und zeigt die Hintergründe der Wasserprivatisierung. Eigentlich sind das alles Fakten, die sehr logisch sind, wenn man einmal anfängt, sich damit zu beschäftigen. Fakten, die so deutlich sind, dass es fast schon beschämend scheint, überhaupt irgendwelchen Versprechen der Industrie aufgesessen zu sein. Beschämend ist es auch, dem Braunschweiger Bürgermeister zu lauschen und dabei die Hintergründe zu kennen, die er zunehmend unglaubwürdiger zu umschiffen versucht.

 

Hier werden die Gräben klar, die zwischen dem Wohl der Gemeinschaft und privatwirtschaftlichem Denken liegen. Die Reise geht vor allem quer durch Frankreich, weil dort die größten Wasser-Unternehmen ihren Sitz haben. Veolia und Suez. Doch das Netzwerk reicht über die ganze Welt, zieht sich tief in die politischen Kreise und macht auch vor den augenscheinlichsten Verknüpfungen von Posten, Bestechung und Vetternwirtschaft nicht halt.

 

Der Film ist für die Industrie augenscheinlich so brisant, dass die Webseite zum Film von gezielten Hackerangriffen lahmgelegt wurde. Sie ist im Moment nicht erreichbar. Doch über youtube, kann man den Film trotz allem anschauen.

More than honey

 Markus Imhoof

 

Dieser Film ist ein beeindruckender Blick in eine Welt, die unseren Augen normalerweise verborgen ist. Bienen so nah zu sehen, hat mich tief berührt und eine Verbindung aufgebaut, die ich nicht mehr vergessen kann. Der Film zeigt unseren Umgang mit einem Wesen, dass uns mit einem der größten Schätze beschenkt, die wir uns vorstellen können, dem Honig.

 

Und dieser Umgang sollte uns vor Scham in Grund und Boden versinken lassen. Die Bilder von der automatisierten Honigproduktion, bei der eine Maschine rücksichtslos jede Wabe abschabt und dabei Tausende von Lebewesen tötet - die Bilder von endlosen Mandelmonokulturen in Amerika - die Bilder von der direkten Wirkung von gesprühten Fungiziden - die Bilder von einem Mann, der beim Bienensummen nur ans Geld denkt - diese Bilder lassen nicht mehr los. Sie zeigen eine Welt, in die wir eingegriffen haben und uns bereichern, ohne Rücksicht auf die Folgen. Ohne Achtung und ohne Respekt. Leben als Ware und Geld als Gott.

We feed the world

 Erwin Wagenhofer

 

Ein Blick hinter das Essen auf unseren Tellern. Objektiv, sachlich, gnadenlos. Nahrung als Industrie? Wollen wir das wirklich? So?

The future of food

Deborah Koons

 

Hier wird die ganze Entwicklung unserer Landwirtschaft beleuchtet. Mit dem Fokus auf die USA und Kanada. Bis hin zur Gentechnik. In einer ungeschminkten, direkten und augen-öffnenden Art und Weise. Den Trailer konnte ich nur auf englisch finden. Aber der Film existiert auch in der deutschen Übersetzung.

Taste the waste

 Valentin Thurn

 

Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg - so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde drei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Drei Mal, das allein muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.... Soweit die Fakten. Der Film zeigt, dass es Menschen gibt, die sich damit nicht abfinden. Mit Ideenreichtum und Engagement gehen sie in einer andere Richtung. Ein Film, der inspiriert und sehr, sehr nachdenklich macht.

Am Anfang war das Licht

Lichtnahrung

Ja, auf den ersten Blick klingt es vollkommen abgedreht. Menschen brauchen Essen und Wasser um zu überleben. Basta. Aber haben nicht alle neuen Gedanken mit dem Träumen vom scheinbar Unmöglichen begonnen? Warum sollten wir eigentlich nicht die Energie zum Leben ohne Umweg und direkt aus der Quelle aufnehmen können? Ein Film zum Nachdenken und dafür, um über gut gehütete Grenzen schauen...

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