Die heiligen Nächte des Jahres

 Verbindung zu anderen Welten

Den Nächten nach Yule werden besondere Kräfte nachgesagt. Es sind die Nächte, in denen unsere Sinne geschärft sind. So fein gestellt, dass wir Vieles wahrnehmen können, was so gar nicht in das normale Glaubensbild passt. Dinge, die wir mit dem herkömmlichen Ansichten von der Welt nicht in Übereinstimmung bringen können. Deshalb finden sich bei der Suche nach Informationen viele Beschreibungen von Dämonen und eine Menge von Mitteln, um sie milde zu stimmen oder gänzlich abzuwehren.  

 

Für mein Gefühl sind die Rauhnächte ein frischer Wind für unsere Intuition und unsere Wahrnehmung. Sie sind ein neuer Aufbruch. Das neue Jahr hat gerade begonnen, wir wurden neu geboren und entsprechend unverfälscht und rein sind auch unsere Sinne. Für mich sind diese Nächte ein Geschenk. Die Schleier zwischen den Welten verschwinden oder werden so schwach, dass uns Bilder und Informationen erreichen, die unser Leben vollkommen neu ausrichten können. Wenn wir den wertenden Verstand beseite lassen und uns nur auf die einströmenden Gefühle verlassen, sind diese Nächte in der Lage unsere Sicht auf diese Welt vollkommen zu verändern. 

 

Die Träume in diesen Nächsten sind meist von ganz besonderer Klarheit, denn im Schlaf ist der Verstand nicht in Aktion. Wertungen und Urteile haben keine Chance und so ist unsere innere Antennen endlich einmal wieder unverfälscht eingestellt. Unsere Seele kann uns jetzt genauso erreichen wie unser Körper. Alles, was wir sonst unterdrücken und als verrückt oder unwesentlich abtun, bekommt jetzt den Stellenwert, der ihm zusteht. Deshalb findet sich oft der Rat, die Träume dieser Zeit aufzuschreiben. Diese Aufzeichungen sind in der Lage Klarheit in verfahrene Situationen zu bringen, Entscheidungen leicht zu machen und chaotische Lebens- und Gefühlsumstände mit einem Schlag zu beleuchten und zu ordnen.

 

Meiner Erfahrung nach dauern die Rauhnächte so lange, wie wir unsere Sinne offenhalten. Die meisten Aussagen orientieren sich nach christlichen Feiertagen und begrenzen die Zeit bis zur Nacht auf den 6. Januar oder sprechen von zwölf Nächten, beginnend ab Weihnachten. Hier hat sich Vieles miteinander verwoben. Was letztlich zählt ist die eigene Wahrnehmung und der Glauben an das eigene Gefühl. 

 

Vertrauen wir unserer Wahrnehmung, dann sind auch die "Bräuche", die uns auf unserer Reise zu unserer eigenen Wahrheit unterstützen, klar.

 

Vielleicht hilft uns das viel beschriebene Räuchern. Beifuss, Mariengrass und Wacholder werden als hilfreich genannt, um die Atmosphäre zu reinigen. Es können aber auch ganz andere Pflanzen sein, die uns dabei unterstützen, innerlich rein und durchlässig zu bleiben. Mir hilft zum Beispiel Kiefer besonders gut in dieser Zeit. Ausprobieren und dem eigenen Gefühl folgen, ist, wie immer, das beste Rezept.

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