Biergarten und Alpenkulisse

 Bayern und der Rest der Welt

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Die Natur ist grandios. Das Alpenpanorama, das an Föntagen über München leuchtet, macht mir weiche Knie. Am schönsten ist es früh am Morgen, im Landeanflug über dem Flughafen. Dann, wenn der Flieger nach rechts einschwenkt und an der kompletten Bergkette entlangschwebt, wie auf der Audienz bei einem König. 

 

Ich mag auch die Menschen. Sie haben das Herz auf dem rechten Fleck und ihr Art zwischen Zwiebeltürmen und Biergärten die Welt neu zu errichten, gefällt mir. Jeder ist willkommen an diesen weit ausladenden Tischen. Jeder ist per "Du". Wie eine große heile Welt. 

 

Die italienischen Leichtigkeit ist über die Berge geschwappt, ein bisschen österreichischer Schmäh hat die Grenzbereiche infiziert. Manchmal ist es gar nicht so klar, in welchem Land man eigentlich ist. Was die Orientierung rettet, ist dieses subtile aber unverkennbare Gefühl der Menschen, besser zu sein. Ein Stück erfolgreicher und schlauer, zukunftsorientierter und definitiv reicher als der Rest Deutschlands. Das Königreich hat hier nie wirklich aufgehört zu existieren. Und die Fähigkeit, Rosinen aus dem Kuchen zu picken auch nicht. 

 

Ja, das Land ist gesegnet. Vielleicht steigt das manchmal ein wenig zu sehr zu Kopfe. München's Preise sind astronomisch, die meisten Leute leben auf irgendeine Art auf Pump und wieviele Auto's auf der Prinzregentenstraße mehr sind als die pure Angebershow von Männern, deren Besitz der Bank gehört, lässt sich kaum ausmachen.

 

Aber gleichzeitig lässt es sich nirgendwo so herrlich flanieren. Von der Innenstadt in den Park und zurück. Ein Frühlingstag im Englischen Garten, ein kühles Bad in der Isar und dann direkt ins High-Tech-Büro? Kein Problem. Nicht in München. 

 

Auf dem Land erscheint die Welt dagegen fast rückschrittlich, aber die Münchner kommen überall hin. Und mit ihnen das Geld und die angezogenen Preise. Trotzdem, die Natur bleibt ein Gedicht. Und die Biergärten sind auch mit Apfelschorle ein wunderbarer Platz....

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