Ich mache weiter

Yogalehrer - die zweite

Ich brauchte die Freiheit, um zu entscheiden. Ich brauchte diesen inneren Raum, wirklich zu fühlen, was mir Yoga bedeutet, um zu wissen, ob ich die Ausbildung weiter machen will oder nicht. Ich musste erst storniert haben, um doch ja zu sagen. Trotz aller Auseinandersetzungen. Trotz aller Unzulänglichkeiten. Trotz aller "aber's".

 

Meine Meinung bleibt. Es gibt nichts zu verändern von meinem Tagebucheintrag vom 4. November. Bis auf die Fortsetzung der Geschichte. 

 

Ich habe in den letzten Tagen mehr und mehr meine Neugierde gespürt, die tiefer in die Yoga-Philosophie und in die hinduistische Religion eintauchen möchte. Die Neugierde, die mehr wissen will, mehr verstehen und Zusammenhänge schaffen, die in meinem Inneren bisher nur vage fühlbar sind. Indien hat mich gepackt. Ein Teil meiner eigenen Geschichte hat mich wieder umarmt. Ein anderes Leben winkt über den Horizont der Zeit.

 

Ich lese ein Buch nach dem anderen. Ich schaue mir Filme an, ich lerne Sanskrit und ja, ich werde auch diese Yogalehrer-Ausbildung fertig machen. Weil mir diese Form der Ausbildung zwei intensive Wochen in einem Ashram-Raum schenkt, in der ich zutiefst ins Fühlen kommen kann. Ich spüre die Möglichkeiten und ich folge diesem Instinkt. Es geht mir nicht so sehr um den Abschluss. Es geht mir nicht um das Zertifikat. Es geht mir um das, was in mir wächst und darauf wartet, weiter zu wachsen. 

 

Ich ahne, das auch diesmal Auseinandersetzungen warten könnten. Mein Weg ist im Augenblick voll von diesen Situationen, in denen ich zu meiner gänzlich anderne Ansicht stehen kann. Sichtbar. Nicht versteckt. Klar ausgesprochen und nicht nur gedacht. Mutig und offen - nicht hinter dem Rücken. 

 

Es wird spannend. Und um den Prozess so intensiv wie nur möglich zu nutzen und zu gestalten, werde ich nicht nur zur Ausbildung im Januar zurück ins Yoga-Vidya gehen. Ich bin auch im Dezember für über eine Woche in zwei verschiedenen Ashram's. 

 

Was habe ich mir für diesen Winter gewünscht? Spiritualität. Bitte, hier ist sie, im starrsten Rahmen, den ich mir vorstellen kann.... Hier ich selbst zu sein, ist genau die richtige Herausforderung. Das findet augenscheinlich meine Seele....

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