Der Reichtum des Herzens

Willkommen im Himmel

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Da wo sich Osten und Westen treffen. Zwischen Orient und Okzident liegt ein Stück des Paradieses. So könnte die Geschichte lauten. Statt blauer Strandsymphonien lesen wir dagegen Katastrophenmeldungen vom Schuldenland. Wir zeigen mit dem Finger auf unser liebstes Urlaubsziel und vergessen dabei, wie nah wir selbst dem Finanz-Abgrund sind. Er ist nur viiiiiel besser organisiert. Korruption? Haben wir genauso. Schmieren? Natürlich! Eine Hand wäscht die Andere? Alte Hüte! Aber, Griechenland hat die feine Grenze Sirtaki tanzend überschritten. Jedenfalls - ein Teil von Griechenland. Der andere buckelt weiter und arbeitet sich krumm für Familie und Freunde und das pure Überleben. 

 

Jetzt können wir zwischen dem Frohlocken, das es nicht uns erwischt hat und der Angst, das es uns bald erwischt hin und herschwanken. Es geschieht derweil soviel auf der Welt, das die griechischen Schlagzeilen verschwinden. Auch wenn natürlich weiterhin alles so ist, wie vorher. Die Griechen zahlen die Zeche für ihre eigenen Kreditträume und den kindlichen Glauben, das alles gratis zu haben ist. Leider haben sie nicht mit der Welt gerechnet, die der eigenen Kindheit schon lange abgeschworen hat, auch wenn das Herz blutet und genau diese Wirklichkeit herbeisehnt.

 

Jede negative Meinungsäußerung über die ganz normalen Griechen ist pure Spiegelwischerei. Wir schauen uns selbst ins Gesicht, nichts Anderes. Sie versuchen mit allen Mitteln aus dem Sumpf zu entkommen, den wir alle mit unserem Finanzsystem gebastelt haben. 

 

In der Zwischenzeit fahren wir weiterhin fröhlich und ein wenig vorsichtiger ins Mutterland der Liebe, des Eros und des herrlichen Lebens. Die Arbeit, die mit jedem Tropfen Olivenöl verbunden ist, blenden wir mal aus. Doch trotz der Tatsache, das jeder Grieche mehr Wochenstunden am Schaffen ist als wir - es ist ein Paradies. Entwaldet und gerupft wie ein kochfertiges Hühnchen, aber doch so voll pulsierenden Lebens und herrlichster Klarheit, das es nur eine Liebesbeziehung mit diesem Fleckchen Erde geben kann. Mit dem Wasser des Mittelmeeres, mit den kargen Steinen der Berg, dem flauschigem Frühlingsgrün der Olivenbäume und der glühenden Sonne des Sommers. Mit der Gastfreundschaft der Menschen, deren Herzen so weit sind, das es fast beschämend ist. Und mit einer Musik, die vom Licht und von der Sonne singt. Immer, immer, immer wieder.

 

Es ist ein Ort, um bei sich selbst anzukommen. Unverfälscht und gandenlos direkt. Das tut so gut!

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