Das Licht des neuen Morgens

Sternenglanz in meinem Herzen

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Ich fühle mich entrückt und gleichzeitig ganz verbunden. Zwei Zustände, die sich eigentlich gegenseitig ausschließen gehören in mir zusammen. Brückenschlag, wo es scheinbar nur Schluchten geben sollte. 

 

Es hat die letzten Tage, diese Raunächte, die Wintersonnenwende, Weihnachten und auch den Kalender-Jahres-Wechsel gebraucht, um den Prozess klar werden zu lassen, der so leise geschehen ist. Durch ein Jahr voller Kämpfe hindurch.

 

2016 war eine Art der Läuterung. Des Abstreifens. Häutens. Schmerzhaft und ekstatisch in einem Atemzug. Es hat mich zurücktreten lassen und losgelöst. Es hat Trennungen und deutliche Worte erschaffen. 

 

Aus der Rücksichtnahme auf die Gefühle und Ängste eines Anderen und das damit verbundene "mich selbst zurücknehmen" ist eine liebevolle, sanfte Direktheit geworden. Eine Direktheit, die auch deutlich und scharf wie eine Schwert sein kann, wenn es nötig ist, die aber die Liebe der eigenen Seele niemals vergisst. Es ist ein "ich selbst sein" gewachsen. Pur. Unverfälscht. Klar. 

 

In mir brennt Feuer, in mir fließt Wasser, in mir atmet der Sturmwind - alles zu seiner Zeit. Ich kann laut brausen und sacht streicheln. Ich spüre alle Kräfte in mir, die frei existieren dürfen. Keine Ketten fremder Gedankengebäude mehr. Keine Fesseln aus den Ängsten und Vorstellungen anderer Menschen. Stück für Stück haben sie sich im letzten Jahr verabschiedet. 

 

Vollendung. 

 

Es war nicht nur das letzte Jahr. Es waren Jahrtausende, die diesem Erntejahr vorausgegangen sind. Einem Jahr, das dazu da ist, die Fülle, die ich mir so hart erarbeitet habe, mit meinem Ganzen Sein aufzufangen und zu geniessen. 

 

Es wird auch ein Jahr sein, in dem ich mich selbst in meiner Freiheit und Unabhängigkeit ganz bewußt lebe. Ein Jahr des Fliegens. Voller Möglichkeiten, ich selbst zu sein. In alten Freundschaften und Beziehungen. In neuen Begegnungen. 

 

In mir ist Neugierde, auf das was ich geschehen lasse. Neugierde auf das, was meine Seele mir schenken möchte. Neugierde auf dieses wunderbare Leben, das mir immer das gibt, was ich in diesem Moment wirklich brauche. In mir ist das Vertrauen eines neugeborenen Kindes, das mit strahlenden Augen in die Welt schaut und die Weisheit vieler Leben, die die Facetten der Erde so gut kennen. 

 

In mir ist eine ruhige Energie, die sich wie von allein ausbreitet. Ich brauche ihr nur zu folgen. In dem Wissen, das alles, was aus mir fließt, genau richtig ist - für diesen Moment, für diesen Augenblick, für alle, die es berührt.

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