Vielfalt auf engstem Raum

Ein wunderbares Kaleidoskop

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Europa ist so bunt und so reich. Reich an gewaltiger Natur - so wie hoch oben im Norden. Reich an Kunstschätzen, die von der Kreativität ihrer Menschen erzählen. Reich an Geschichte. Aber auch reich an Arroganz. Eine Überlegenheit, die es bis heute dem Rest der Welt aufzudrücken versucht.

 

Es ist reich geworden - auf Kosten Anderer. Anderer Kontinente. Anderer Völker. Und nur langsam - ganz langsam löst es sich aus dieser Rolle. Viel zu oft haben wir noch die Hände im Spiel, wenn es um schmutziger Geschäfte und Heuchelei geht. Viel zu selbstverständlich ist uns der Lebensstandard geworden, als das wir auch nur ein Fitzelchen teilen wollen. 

 

Wir werden nicht daran vorbei kommen, wir sind schon mittendrin in den Chancen eines neuen WIR. Wir - mit der Welt. Mit der ganzen Welt. Wir haben eine Stimme, die sehr stark ist und die eine Art Vorreiterposition einnimmt. Wieder einmal. Können wir das auch im Guten? Ja, ich glaube schon. Auch das geschieht bereits und es fühlt sich gut an. 

 

Natürlich stolpern wir auch. Das ist keine Schnellstraße ins Morgen. Wir stolpern über unsere eigene Bürokratie im EU-Geflecht und wir stolpern über unsere Ängste, wenn wir uns, wie Großbritannien, für die Trennung von der Einheit aussprechen. Wir stolpern über unsere Geschichte, wenn wir Vorurteile über die Nachbarn ausgraben und wir stolpern über ein Finanzsystem, das sich längst überlebt hat und jeder Zukunft den Weg versperrt. Wir stolpern über unsere Verschiedenheiten, die nichts weiter sind, als bunte Facetten eines großen Wir.

 

Aber wir sind auch am Lernen. Am schnellen Lernen. In der Ökologie, in der Mitmenschlichkeit, in den Ideen für neue Wirtschafts- und Lebensformen. Nirgendwo sonst wird soviel experimentiert. Nicht blind und nicht als Schnellschuß sondern überlegt. Manchmal viel zu überlegt, so scheint es. Dann wird aus der Energie der Kreativität eine müde, lahme Schildkröte oder gar eine Schnecke. 

 

Wir gehen mal forsch vorwärts und mal drei Schritte zurück, weil uns unsere eigener Mut zur Ehrlichkeit überrollt hat. Doch alles in allem halte ich Europa weiterhin für ein Licht in der Welt. Ganz selbstbewußt. Wir dürfen uns nur nicht für das Einzige halten. Denn das waren wir nie.

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