Haselnuss

(Corylus Avellana)

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Herkunft & Standort:

Nach der Eiszeit war die Hasel ein vorherrschendes Gehölz in Europa. Er kommt mit Wärme, aber auch mit Wetterextremen sehr gut zurecht. Die optimalen Klimabedingungen der Nacheiszeit änderten sich jedoch vor ca. 7500 Jahren. Aus Wärme und Trockenheit wurde Feuchtigkeit. Die Hasel wich ab da den großen Laubbäumen, in deren Schatten sie bis heute gedeiht. 

Die Hasel ist eine ausgesprochener Lichtbaum. Sie liebt lichte Laubmischwälder und bevorzugt die Nachbarschaft von Esche und Feldahorn. Wir finden sie bis in Höhen von 1800 Metern.

Besonders gut gedeiht sie auf fruchtbaren Boden und ist deshalb für die nachglazialen Tundren wie geschaffen. Nach dem Klimawandel hat sich die Hasel verstärkt dem Menschen angeschlossen. Kein Bauerngarten ohne einen Haselstrauch. 

Äußeres Wesen

Die Hasel wächst meist mehrstämmig in Buschform und wirkt kugel- bis schirmförmig und wird bis zu sieben Meter hoch. Die Rinden der Stämme sind glatt und schimmern silbrig. Die Äste sind gerade, lang und sehr elastisch. Die handtellergroßen, weichfilzigen Blätter von lindgrüner Farbe sind fein gezähnt und gerippt. Nach neun Jahren beginnt die Hasel zu blühen, bevor ihre Blätter treiben. Im Februar öffnen sich die hängenden männlichen Kätzchen, einen Monat später kommen die weiblichen Blütenknospen am selben Baum. Die Befruchtung gelingt also nur mit Fremdbestäubung. Die nahrhafen Nüsse sind weiße Kerne in harten Schalen, oft in Büscheln und von einer zerfransten Hülle umschmiegt. 

Ihr Alter ist schwer zu schätzen. Stämme sterben nach dreißig bis fünfzig Jahren ab, werden aber durch einen Überschuß an jungen Trieben ersetzt. So sieht die Hasel immer jung aus, auch wenn sie schon mehrere hunder Jahr hinter sich hat. 

Überlieferungen:

Symbol für Fruchtbarkeit (Pollenmengen!!!) 

Lebensruten zur Energetisierung

Rutengehen (Wasseradern, Energiestromleiter)

Antipathie Hasel und Schlangen

Keltische Mythen: Connlans Quelle - Urquell der Weisheit von Haseln beschattet

Haselnüsse für Weisheit - Lachse essen sie, Flecken kommen von Nüssen

schott. Caledonia - Cal Dun - Haselhügel

Hasel im Verbund mit Merkur und Venus

Neun als magische Haselzahl - Neun Jahre zum ersten Blühen, Neun Bäume an der heiligen Quelle, Neun Zahl der Musen, Neun heilige Zahl von Gaia (Geist der Erde)

Inneres Wesen/Seelenwirkung:

Die Hasel führt zurück zur strahlenden Sonne und der ewigen Reinheit und Unschuld in uns. Mit ihrer Hilfe kommen wir zu unserer eigenen Quelle, zum göttlichen Kern, der niemals verletzt werden kann. Weisheit, Inspiration und Intuition werden durch die Hasel gefördert. Sie erweckt das innere Kind, in seiner Spontanität, Verspieltheit, Unvoreingenommenheit, Neugierde und im hellen Lachen. Es öffnet unsere Sinne für die Wunder des Augenblicks und den Zauber der Welt. Sie führt uns in die Selbstvergessenheit des Hier und Jetzt, außerhalb der Zeit. Es ist der Raum, den Kinder beim Spielen betreten. Die Weisheit der Einfachheit wird Teil von uns. Unser spielerischer Umgang mit allem macht uns spontan, flexibel und glücklich.  

Heilwirkungen:

Wirkt tonisierend, entzündungshemmend, fiebersenkend

Hilft bei chronischen Lungenerkrankungen, Ohrenschmerzen

Gegen chronische Halsschmerzen, Heuschnupfen, Kopfschmerzen

Bei Gefäßerkrankungen (Krampfadern und Venenentzündungen)

Hilft bei Hauterkrankungen (chronische Ekzeme und Warzen) 

Steigert den Blutdruck, unterstützt bei Kreislaufproblemen, Schweißtreibend

Anwendungsmöglichkeiten:

Haselknospen - Chronische Lungenerkrankunen (Asthma, COPD), chronische Ekzeme und Warzen

Blätter, Rinde und Kätzchen - Fiebersenkend, zusammenziehend, schweißtreibend, entzündungshemmend

Nuss - Als Lebensmittel, viel Fett (über 60%), Eiweiß, Kalzium, Eisen, Vitamiene A, B1, B2, C

Räuchern - für Lebenslust, Schutz vor Unwettern

Ruten - Gewitterschutz, Rutengehen, Lebensrute, Bogen

 

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