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Der Fläming ist die Region, in der ich lebe, südwestlich von Berlin. Hier entsteht gerade ein Kreis von Menschen, die miteinander Alternativen des Zusammenlebens, Wirtschaftens und Seins entwickeln. Im Dorf und in seiner näheren Umgebung. Vernetzt. Miteinander. Visionär. Denn die Vergangenheit kann nicht der Weg in die Zukunft sein. Wir denken eine neue Zukunft. So, wie sie in unseren Herzen lebt und in unseren Träumen. 

Das Rote Haus in Ostgrönland ist ein Ort von Begegnung und alternativem Tourismus. Ein Ort, der jetzt durch den Umgang von Ländern und Regierungen mit Corona in finanzielle Bedrängnis gekommen ist. Seit Anfang März gibt es keine Flüge mehr von Island nach Ostgrönland. Damit bleiben auch die Touristen aus, die zum größten Teil über diese Route ins Land gekommen sind. Mit den Touristen fehlt das Einkommen des Sommers, dass das Haus über den Winter normalerweise über den Winter bringt. 

Als Reiseleiterin kenne ich diesen Platz und ich liebe ihn, weil er etwas ganz Besonderes ist. Deshalb habe ich eine Spendenaktion ins Leben gerufen und die Gäste dazu kontaktiert, die den Ort selbst gefühlt und erlebt haben. 

Der Kreis des Seins entsteht gerade an vielen Stellen. Mit ganz verschiedenen Menschen. Es ist ein Kreis, in dem wir uns einander zeigen und verbinden. Ein Kreis, in dem wir so sein können, wie wir wirklich sind und genauso willkommen geheißen werden. 

 

Wir treffen uns regelmäßig online und offline und teilen miteinander, was uns bewegt, was uns beschäftigt. Wir sind Zeuge und Spiegel füreinander und nehmen uns so in Offenheit, Ehrlichkeit und mit weitem, lauschenden Herzen wahr. Wir erleben, wie sehr wir tatsächlich miteinander verbunden sind, wenn wir hören, wie ähnlich die Themen und Gedanken sind, die uns beschäftigen. 

Wir Reiseleiter von Wikinger haben beschlossen, uns gegenseitig aus den stillen Kämmerlein der Corona-Krise herauszuholen, uns miteinander zu vernetzen und gemeinsam das Reisen neu zu erfinden. Wir wissen, dass dieser Vollstopp für unsere Arbeit auch eine Chance für die Zukunft bietet. Die Entwicklung des Tourismus war für uns nicht geradlinig und durchweg positiv, ganz im Gegenteil. Wir haben live die stetig steigenden Touristenzahlen, die Überfüllung von Traumzielen und die damit einhergehenden Probleme erlebt. Für uns ist ein "Zurück in die Vergangenheit" ohne Hinterfragen der eigenen Ausrichtung keine Alternative.  Deshalb werden wir selbst kreativ.

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