Inneres Reifen

Balance für Körper, Geist und Seele

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Die dunkle Zeit, so wird sie genannt. Für mich sind es in diesem Jahr die kostbarsten Wimpernschläge meines Leben. Momente voller Klar-Werdung. Tage voller Stille. Erkenntnis folgt auf Erkenntnis. Heilung auf Heilung. Unaufhörlich.

 

Der Tuukkaq-Kreis mit Angaangaq hatte eine Intensität, die die Prozesse der letzten Monate in eine notwendige Vorbereitung verwandeln. Nichts wäre möglich, ohne das, was seit März in mir gewachsen ist. Nichts, was seit März geschehen ist, hätte ohne das Leben und die Vorbereitung davor geschehen können. Alles fügt sich zusammen, wie ein atemberaubendes Gemälde. Schicht für Schicht fällt von mir ab. All' der falsche Flitter, all' die Unsicherheit, die Angst, die Bedürftigkeit. Wieviel noch kommen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich spüre, wie ich auftauche. Wie eine Marmorstatue aus einem bisher unbearbeitetem Block Stein. Ich war immer da und habe darauf gewartet, das mich jemand sieht. So, wie Michelangelo die Seele, Form und Essenz des Steines gefühlt hat und alles entfernte, was nicht dazu gehörte, so geht es mir jetzt. Ich schäle mich heraus, in meiner wirklichen, echten Essenz. 

 

Liebe heilt. Ja, das tut sie. Es ist diese reine Liebe, die mich einhüllt, wie einen sanften Lichtschein. Und alles schmelzen lässt, was ich aus Schutz vor mein Herz und meine Seele gebaut habe. 

 

Jetzt, nach dem Seminar in Salzburg, wird auch die Heilerin wach. Nach langem, langem Winterschlaf. Nach verzehrenden Zweifeln und Mißtrauen. Nach Leben gefüllt mit heftigsten Erfahrungen. Sie lebt.  Sie zeigt mir den Weg. Meinen Weg. Der Weg, den ich so lange gesucht habe, wie eine Blinde. Nur ahnend, das er irgendwo sein muss. Irgendwo.... 

 

Ich schaue mir zu. Jeden Tag. Geniesse meine Zermonien. Feiere meinen Körper. Meine Seele und meinen Geist. Lasse sich entfalten, was von ganz allein zu mir kommt. Ich spüre, das die Geduld aufblüht, wie eine Rose. Geduld, Frieden und ein so tiefes Vertrauen, das ich ganz still werde. Lächelnd. Wissend. Glaubend. Liebend. Und geliebt. Unendlich tief geliebt. 

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