Glauben, Vertrauen, Liebe

Besinnung auf meine innere Kraft

 

 

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Die Umstellung meines Lebens macht mich durchlässig. Durchlässig für Energien. Durchlässig für all die Schwingungen, die in der Luft herumwirbeln, ausgesandt von Menschen. Durchlässig für das kleinst Fitzchelchen Lärm, für laufende Fernseher, Computersirren. Durchlässig für jede Form von Luftverschmutzung. Zigaretten zum Beispiel, auf die ich sofort reagiere. Durchlässig heißt in dem Fall erst einmal noch nicht einfach  - es durchleiten lassen können, sondern es fühlen. Sofort, direkt und mit einer Wucht, die mich umhaut.

 

Bis jetzt habe ich mich mit viel Essen oder Flucht in unberührte Gebiete dieser Erde irgendwie um diese "Energieverschmutzung" herumarbeiten können. Doch - Flucht ist keine Lösung. Und wenn ich, Grönland zum Beispiel nur als Fluchtort betrachte, werde ich schwer enttäuscht werden. Ja, es ist ein Paradies. Im Moment. Dort konnte ich spüren, was sonst nicht mehr möglich ist. Stille. Wahrhaftige Stille im kompletten energetischen Äther. Und das was ein unglaubliches Geschenk. Eines, das ich teilen möchte. Damit die Menschen realisieren, was sie wirklich brauchen.

 

Es geht nämlich nicht um das immer exzessivere Reisen in alle möglichen abgelegenen Ecken des Globus. Es geht nicht um Abenteuertrips jeder Form, um da gewesen zu sein. Es geht nicht darum ein neues, exotisches Ziel auf einer großen Liste von Ländern abzuhaken um dann eilig dem nächsten hinterherzuhecheln. Ich möchte nicht eine Form von Heuschreckenschwarm unterstützen, der ausgehungert in dieses wunderschöne Land einfällt, es benutzt und dann weiterzieht.

 

Gestern habe ich gesehen, das eine isländische Firma jetzt auch in Ostgrönland Touren anbietet. Es hat mich geschockt. Weil diese Touren genau so beworben werden, wie ich es für unverantwortlich halte. Unverantwortlich einer fragilen Natur gegenüber. Unverantwortlich den Menschen gegenüber. Unverantwortlich angesichts der ökologischen Auswirkungen. Die Touren werden beworben, wie alle Touren in dieser Welt. Als eine Fluchtvariante in ein unberührtes Paradies. Allein die Menge der Touren garantiert, das es nicht unberührt bleiben kann. Unmöglich. Ein Einheimischer, den ich kenne, fand das toll. Er sieht Einkommensmöglichkeiten. Er sieht Geld. Kein Stück mehr. Keinen Gedanken weiter. Das kann ich nachvollziehen. Und gleichzeitig wird mir schlecht. Es fühlt sich an, als würde sich nie etwas ändern auf dieser Welt. Als würde die Menschheit sich ewig im Kreis drehen und nicht in der Lage sein, über den Tellerrand hinauszuschauen. Das ist die "dunkle Seite". Mit ihr habe ich letzte Nacht gekämpft. 

 

Heute morgen fühle ich, das es an der Zeit ist, meine Stimme nicht nur im Schreiben zu erheben. Nicht nur hier auszudrücken, was ich sehe, sondern auch zu handeln. Eine Alternative zu schaffen. Etwas aus meinem Gefühl, meiner Liebe, meinem Inneren heraus zu erschaffen, das anders ist. Eine neue Welt zu bauen, inmitten dieser Alten. Eine Vision ins Leben zu rufen und die Kraft, Klarheit und Liebe in mir zu nähren, die sie am Leben erhält und blühen lässt, inmitten dieser so anders tickenden Welt. Es ist Zeit, nicht nur energetisch zu arbeiten, sondern das auch ganz praktisch, sichtbar, fühlbar, anfassbar. Etwas, das durchtränkt ist von dieser unglaublichen Liebe, die ich in mir fühle und die überfließen will. 

 

Es ist Zeit aus dem Schatten herauszutreten. Es ist Zeit, aufzustehen. Und aufrecht stehenzubleiben. Überall. Immer. Die Form entsteht jetzt. Sie ist noch in der Gebärmutter. Ich nähre sie noch. Ich erschaffe sie noch. Doch sie wird geboren werden. Bald. Ich kann es fühlen.

 

 

 

 

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