Lauschen, lauschen, lauschen

Mitten im Sein

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Ich höre mir zu, an einem Tag, der zu heiß ist, um in Aktivität zu zerfleddern. Ich höre mir zu, weil es das einzige ist, das mich weiterbringt. Es ist ein stiller Tag. Doch innerlich spüre ich die irrsinnige Bewegung. Den Wandel, der tiefer und umfassender ist, als alles, was ich jemals vorher getan habe.

 

Ich vertraue mir. Ich erhebe meine Stimme. Ich sage, was ich denke. Ich bin ich. Und - ich vertraue dem Leben.

 

Kein Nachdenken mehr. Der erste Impuls ist der Richtige. Er führt mich. Da ist mein Kompass. Alles, was danach kommt, sind Nachklänge eines Ich's, das sich angepasst hat. Das alles getan hat, um geliebt zu werden, weil es nicht glaube konnte, das diese Liebe immer da war, immer da sein wird und niemals gehen kann.  

 

Keine falsche Rücksichtnahme mehr, weil ich glaube, ich dürfte niemanden mit meiner Ansicht verletzen. Kein Zögern mehr, weil ich fürchte, das sich die Menschen dann von mir abwenden. Nein - einfach nur - Sein. Aus meinem Herzen heraus.

 

Das ist kein Kamikaze-Kurs und das ist kein Draufhauen. Ich bin nicht hier, um jemandem mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Ganz sicher nicht. Aber ich bin auch nicht hier, um meine Meinung runterzuschlucken. Ich bin nicht hier, um faule Kompromisse zu machen. Sie bringen mich nicht weiter. Da brauche ich nur die Politik anzuschauen, um das zu verstehen. Sie verwässern nur mein Wesen so sehr, das ich mich selbst nicht mehr erkenne. 

 

Ich bin schon mitten drin. Die ersten Möglichkeiten hat mir mein Leben schon über den Weg geschickt. Es fühlt sich super gut an. Ehrlich. Richtig ehrlich und echt. Das tollste Gefühl der Welt. Es lässt mich lächeln. Es macht mich glücklich. Und es macht leicht. Innerlich so unendlich leicht. Da ist eine irrsinige Last, die von meinen Schultern gleitet. Ein Gewicht, das meine Knie nicht mehr tragen müssen. Verbiegungen, in die sie sich nicht mehr quälen müssen. Dafür geht es einfach nur geradeaus weiter. Immer in Richtung des Horizonts. 

 

 

 

 

 

 

 

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